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Marokko – Wüsten Kultur- und Erlebnisreise

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Der auf der „anderen Seite“ des Hohen Atlas gelegene große saharische Süden Marokkos hat sowohl kulturhistorische als auch landschaftliche Höhepunkte zu bieten. Berberdörfer mit trutzigen Kasbahs, weite Wüstenlandschaften mit bizarren Tafelbergen und Wanderdünen, fruchtbare Oasen und die z.T. über 4000 m hohen Berge des Atlasgebirges sind das Ziel unserer Entdeckerreise.

Auf dieser Tour erleben wir den Kontrast zwischen der Abgeschiedenheit in den Weiten der Wüste und dem pulsierenden Leben in Städten wie Casablanca, Fes oder Marrakesch.

Dank der zeitweisen Hilfe von Geländewagen erschließen wir uns auf z.T. entlegenen Pisten Gegenden, die abseits der üblichen Touristenrouten liegen. Übernachtet wird in schönen Hotels und einmal im Wüsten-Zeltcamp, die an landschaftlich besonders reizvollen Plätzen liegen.

Sehr beeindruckend und malerisch ist Ait Ben Haddou, eines der schönsten und bekanntesten Kasbah-Dörfer Marokkos.

Wir besuchen die beeindruckenden Beispiele kontemporärer Land-Art des Künstlers Hans Jörg Voth, der seine atemberaubenden Landschaftsinstallationen in den einsamen Wüstenlandschaften bei Rissani realisierte.

Gutes Essen gehört zu jeder Landeskultur. Die Berberküche war immer die Küche des einfachen bis armen Mannes. Bis heute gibt es keine dicken Nomaden. Trotzdem ist sie nahrhaft, gesund und lecker gewürzt. Viel Brot, Hartweizen, Gemüse und etwas Fleisch.

Reiseinformationen

Marokko – Wüsten Kultur- und Erlebnisreise
Marokko
Traum-Reisen
Reisetermine
28. November 2026 - 05. Dezember 2026

Preis: 2180,- EUR ab/bis Frankfurt
EZ-Zuschlag: 210,- EUR
Saisonzuschlag*:
Teilnehmer: 8 - 12 Personen

Wird die Mindestteilnehmerzahl unterschritten berechnen wir nach Rücksprache eine zusätzliche Unkostenpauschale pro Teilnehmer.

Leistungen

Hinflug Frankfurt – Marrakesch via Casablanca.
Rückflug Ouarzazate – Frankfurt via Casablanca.
Transfers im modernen, klimatisierten Reisebus und Geländewagen.
6 Hotelübernachtungen in der Kategorie 4*.
Eine Übernachtung im Wüstencamp.
Verpflegung laut Beschreibung (F = Frühstück, M = Mittagessen und A = Abendessen)
VAT-Reiseleitung. Änderungen im Tourenverlauf vorbehalten.
Nicht im Reisepreis enthalten: Nicht aufgeführte Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder für Fahrer.

Das skizzierte Besichtigungsprogramm kann bei Expeditionen Einschränkungen unterliegen (Gewährleistungs- und Haftungsausschluss).
Änderungen des Reiseverlaufs wäre in diesem Fall vorbehalten! Sollten aus Gründen höherer Gewalt oder behördlicher Verfügung oder aus anderen Gründen Zusatzkosten auftreten (z.B. zusätzliche Aufenthalts-, Hotel- und Überführungskosten), so gehen diese zu Lasten der Teilnehmer.

Reiseverlauf

1. Tag

Am späten Nachmittag Flug ab Frankfurt nach Marrakesch via Casablanca.
Empfang und Transfer ins Hotel. (Ü)

2. Tag

Fahrt über den 2200 m hohen Tichka-Pass im Hohen Atlas.
Auf dem Pass ist die Klimascheide des Landes erreicht. Während die Nordseite des Hohen Atlas recht gut mit Regen und Schnee versorgt wird, ist die Südseite stark vom Wüstenklima geprägt. Im Laufe der Abfahrt aus dem Gebirge bemerken wir, dass die Landschaft deutlich arider wird.

Gegen Mittag erreichen wir Ait Ben Haddou, eines der schönsten und bekanntesten Kasbah-Dörfer Marokkos. So pittoresk, dass es schon oft als Kulisse für Kinofilme genutzt wurde. Das auf einem vorgeschobenen kleinen Plateau erbaute Dorf und die Oase liegen malerisch vor den schnee-bedeckten Drei- und Viertausendern das Hohen Atlas.
Die alten, wehrhaften und aus Stampflehm und Lehmziegeln gebauten Stammesburgen der hiesigen Berber erlauben noch einen guten Einblick in die ehemalige Lebensweise.

Gegen Abend erreichen wir Ouarzazate, am Fuße des Hohen Atlas. Hotel 4* (F/A)

3. Tag

Wir verlassen Ouarzazat und gelangen auf guter Straße zur Bergoase Foum-Zguid.

Mittagspause in einer netten kleinen Auberge in Foum-Zguid.
Wir wechseln das Fahrzeug und steigen um auf robuste Gelände-wagen. Auf abgelegenen Wüstenpisten geht es weiter über die weiten Lehm- und Schotterebenen der riesigen Tonpfanne des Lac Iriki und entlang mächtiger Tafelberge wie dem Djebel M`Daour Serir und M`Daour Kbir.

Am späten Nachmittag erreichen wir unser Wüsten-Camp an den Dünenausläufern des Erg Chigaga.

Wie wäre es mit einer Abendspaziergang ins Land von Wind, Sand und Sternen.
Vor 5000 Jahren war die Sahara größtenteils eine fruchtbare Zone - heute ist sie die größte zusammenhängende Wüste unserer Erde. Ihre Schönheit, ihr Formenreichtum und ihre ständige Veränderung nehmen einen gefangen, faszinieren, machen süchtig ...
Sahara - das bedeutet vor allem Weite und Ruhe, das Gold der Dünen und die bizarren Gesteinsrippen abgetragener Gebirge, die in ihrem eigenen Schutt versinken. Eine Welt, bestehend aus Sand, Stein und Einöde; und doch so schön, dass sie Allahs Garten genannt wird. Die Wüste ist ein sehr spiritueller Ort. Nicht umsonst haben die drei großen monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam hier ihre Wurzeln. Die unendliche Weite der einsamen Wüstenlandschaft als auch die glitzernde Pracht des nächtlichen Sternenhimmels werden wohl unvergessliche Eindrücke hinterlassen.

Wüstencamp (F/M/A)

4. Tag

Vormittag zur freien Verfügung. Gelegenheit zur Erkundung der großartigen Dünen, die hier über 70 m hoch werden.

Nach dem Mittagessen besteigen wir wieder unsere Geländewagen. Auf Wüstenpisten geht es durch das weite, sandige Wadi des Oued Draa, dessen Wasser bereits hinter Zagora im Wüstensand versickert.

Am späten Nachmittag erreichen wir Zagora, eine der letzten größeren Siedlungen im Grenzgebiet zu Algerien.

Nach der langen Fahrt durch die lebensfeindliche Einöde der Wüstenberge erfreut das üppige Grün der großen Fluss-Oase das Auge. Ein Meer aus Palmen und darin eingebettet die berühmten Lehmburgen der Berber, die Kasbahs. Am Rande der Palmenhaine liegt unser schönes, in der hier üblichen Lehmarchitektur gestaltetes „Wüstenhotel“.
Nach so viel greller Wüstensonne und Dünensand ist das Grün der schattenspendenden Dattelpalmen ein Labsal für die Augen. Das Gezwitscher von Wüstensperlingen und Bachstelzen im Gebüsch und am Rand des Swimmingpools verbreitet eine fast paradiesische und verträumte Atmosphäre, der man sich genussvoll hingeben sollte.

Hotelübernachtung 4* (F/M)

5. Tag

Tagesfahrt entlang der Berge des Djebel Sarho (2512 m), einer riesigen mesozoischen Kalktafel mit markanten Steilabbrüchen.

Ankunft in der Oasenstadt Erfoud gegen Abend.
Erfoud ist mit seinen etwa 25 000 Einwohnern und vielen Palmenhainen ein typische Großoase.

Zweimal Hotelübernachtung 4* (F/A)

6. Tag

Der heutige Tag hat sowohl Geologen, als auch Kunstliebhabern etwas zu bieten.
Erfoud ist ein Mekka für Fossiliensammler. Überall finden sich kleine Verkaufsläden, in denen man sich die Schätze des devonischen Urmeeres zeigen lassen und auch erstehen kann.

Anschließend geht es per Geländewagen hinaus in die Wüstensteppe zu den LAND-ART- Kunstwerken von H.J. Voth.

Mitte der 1960er-Jahre begannen Künstler in den USA und in Europa damit, Konzepte für Kunstwerke zu entwickeln, die an Orten außerhalb der eng begrenzten Räume von Galerien und Museen installiert werden sollten. Zuerst wurden in verlassenen Landstrichen wie den Wüsten Amerikas oder den Mooren Schottlands nur vorübergehende Eingriffe vorgenommen. Später aber entstanden zum Beispiel spektakuläre Erdskulpturen riesiger Größe. Was die Land-Art besonders hervorhebt, ist ihre kritische Auseinandersetzung mit den Traditionen künstlerischer Plastik. Eine weitere Besonderheit dieser Kunstform ist ihre Akzentuierung der Charakteristika des Ortes. Manche der im Freien geschaffenen Werke zielen darauf ab, unsere Wahrnehmung von Orten zu verändern und neue Maßstäbe in der Produktion und Rezeption von Kunst zu setzen.

In der Nähe von Erfoud erbaute der deutsche „Land-Art-Künstler“ Hansjörg Voth inmitten der weiten, erhabenen Wüstenlandschaft der Marha-Ebene seine monumentalen Skulpturen (Himmelstreppe 1980-87, Goldene Spirale 1992-97 und Stadt des Orion 1997-2003). Voth gilt als ein Vertreter der Richtungen Konzeptkunst und Land Art. Seine Objekte verarbeiten immer Gegenstände, welche für die Sehnsüchte und Träume der Menschheit in allen Epochen stehen, wie beispielsweise Treppen, Pyramiden, Schiffe und Himmelsleitern. Mit seinen wunderbaren Kunstwerken schlägt Hansjörg Voth in archaischer, traditioneller marokkanischer Lehmbautechnik und mit europäischem Kunstverständnis eine Brücke zwischen den Kulturen Europas und Afrikas. (F/A)

7. Tag

Wir verlassen Erfoud und fahren auf der Straße der Kasbahs entlang der Nordseite des Djebel Saghro via Boumalne du Dades nach Ouarzazate.

Hotel 4* (F/A)

8. Tag

Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen Ouarzazate.
Inlandsflug über den Hohen Atlas nach Casablanca und Rückflug nach Frankfurt.
Ankunft dort gegen Mittag.


"Der Weg zur Macht führt durch die Paläste, der zum Reichtum durch die Basare. Der Weg zur Weisheit aber führt durch die Wüste. (arabisches Sprichwort)

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