Im Südosten der Trans-Sahararoute, welche Illizi und Djanet verbindet, befindet sich eine fast unberührte Wüstenregion aus kleinen Hochflächen, Vorstufen des Tassiliplateaus, und einigen Dünenfeldern. Ihnen gilt der Besuch unserer 10tägigen Wüstensafari mit Geländewagen, Wanderschuhen und Komfort.
Steil abfallende Abbrüche mit Tafel- und Zeugenbergen, die sich im Sand verlieren, durch den Wind bizarr erodierte Felsen, überzogen mit einer schwarzen Eisenoxidschicht sowie tiefe Schluchten bilden hier einen Landschaftswundergarten der Natur. Die Tassilis gehören ohne Zweifel zu den großartigsten Gebirgslandschaften Algeriens.
Umrahmt wird das N´Ajjerhochland von Dünenmeeren wie dem Erg Admer, aus denen die Tassilis inselgleich herausragen.
Die Tassilis hüten zahlreiche sehr versteckte und oft unbekannte interessante archäologischen Fundorte von Felsbildern und Felsgravuren. Ihre Häufigkeit lässt auf eine seit Urzeiten stark genutzte Route entlang der Plateaukante bzw. ein Siedlungsgebiet der Jäger und Nomaden schließen. Unsere Wüstensafari führt entlang der alten Nomadenroute durch die großen Wadis des Tassili in einer Abfolge von Dünen, Felsabbrüchen, Gueltas und Grotten.
Im Laufe der Jahrtausende haben die Glut der Sonne und der Frost so mancher Winternacht, die Landschaft geformt. Bedingt durch die z.T. extremen Temperaturschwankungen wurden die Felsen gesprengt und zu Schotter und Sand zermahlen.
Zum krönenden Abschluss der Tour erreichen wir mit unseren Geländewagen die malerischen Dünen des Erg Admer. Nochmals ein Wüstenerlebnis der ganz besonderen Art.
Mit unseren Geländewagen erschließen wir uns, dank unserer Ortskundigen Touareg-Fahrer, auf abgelegenen Pisten großräumig Wüstenlandschaften von beeindruckender Schönheit. Um unsere Wüsteneindrücke nicht nur zu „erfahren“, bemühen wir uns um tägliche kleine Exkursionen zu Fuß, um die Landschaft mit den Augen und den Füßen in Ruhe zu erleben. Wüstenwanderungen sind z.T. pure Meditation. Wir haben unsere Reiseroute bewusst in Form einer Acht geplant. Das ermöglicht uns zur Halbzeit einen „Boxenstopp“ mit Duschgelegenheit im Hotel in Djanet.
Ein ganz besonderes Erlebnis sind unsere Übernachtungen im Wüstencamp. Auf Wunsch kann jeder Teilnehmer zusätzlich ein Kuppelzelt buchen. Erfahrungsgemäß ziehen es die meisten Teilnehmer jedoch vor unter freiem Himmel zu übernachten. „A la belle Etoile“, wie die Franzosen sagen bzw. wie in einem „Hotel mit tausend Sternen“.
Ich selbst, Rudolf Hoffmann, als auch die meisten unserer Kunden kommen immer mehr in die Jahre und wissen daher etwas Bequemlichkeit und Komfort zu schätzen. Dem tragen wir mit vermehrten Anstrengungen und Service Rechnung. Für den Komfort stellen wir dicke Matratzen zur Verfügung, auf denen man sehr bequem übernachten kann. Die Mahlzeiten kommen aus der Expeditionsküche und sind trotzdem immer frisch und schmackhaft. Sie werden von unserem Wüstenkoch im „Salon Nomade“ serviert, sehr bequem mit Klapptisch und Klappstühlen.